
Unser Wohnort Dormagen
Dormagen, eine (Klein-)Stadt
mit fast 64.000 Einwohnern, liegt am linken
Niederrhein zwischen
Köln und der Landeshauptstadt
Düsseldorf. Die Stadt
gehört zum
Rhein-Kreis Neuss im Bundesland
Nordrhein-Westfalen. Dormagen liegt an der Bundesautobahn
A 57 (Köln-Neuss-Düsseldorf), der Bundesstraße 9 sowie der
Eisenbahnstrecke Köln-Neuss-Düsseldorf bzw. Köln-Neuss-Krefeld. Der Flughafen
Düsseldorf ist ca. 30 km und der Flughafen Köln/Bonn ca. 35 km entfernt. Durch
die Stadt führt die Kaiserroute, ein Radwanderweg von Aachen nach Paderborn.
Geografische Lage:
Nördliche Breite 51°06'
23"
Östliche Länge 6°49' 17"
Fläche 85,6 qkm
Bevölkerungsdichte 745 Einwohner pro qkm
Nord-Süd-Ausdehnung 13,0 km
Ost-West-Ausdehnung 13,1 km
Höchster Punkt 72m über NN
Niedrigster Punkt 31m über NN
KFZ-Kennzeichen: NE (Rhein-Kreis Neuss)
Postleitzahlen: 41539, 41540, 41542, 41541
Telefon-Vorwahlen: 02133, 02182
zur Stadtgeschichte:
Obwohl sich im
heutigen Stadtgebiet Spuren menschlicher Ansiedlung schon aus der Steinzeit finden, geht
der Ursprung der Stadt auf das römische Kastell Durnomagus zurück, das den Römern
zwischen 393 und 402 als Lager und Kastell diente.
Im Mittelalter ließen sich hier Franken nieder und ernannten Nievenheim 796
zu ihrer Gauhauptstadt. 1288 wurde der heutige Ortsteil Zons in der Schlacht von
Worringen weitgehend zerstört. Später wurde er wieder aufgebaut und 1372
zur Zollstation erklärt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebiet von Frankreich besetzt und gehörte damit zum französischem Staatsgebiet. Nach dem Wiener Kongress wurde Dormagen - wie das Rheinland insgesamt - Preußen zugeschlagen.
1864 begann mit dem Bau der Zuckerfabrik die Industrialisierung. 1916 siedelte sich das Bayer-Werk an, das bis heute der größte Arbeitgeber in Dormagen ist. Nach dem Ersten Weltkrieg, besetzten englische Truppen die Stadt.
Die Amerikaner besetzten nach dem
Zweiten Weltkrieg das Gebiet. 1969 erhielt das Amt Dormagen nach dem
Zusammenschluss mit Hackenbroich die Stadtrechte.
Der Name Dormagen stammt von Durnomagus. Neueren Forschungen zufolge
kommt das Wort aus dem keltischen und gallischen Sprachen und bedeutet soviel
wie 'Kiesfeld' oder 'Kieselfeld'. Und in der Tat wird bis heute Kies im
Stadtgebiet abgebaut.
1950 lebten knapp 9.000 Einwohner in der Gemeinde Dormagen, das Amt Dormagen zählte 1962 schon 20.000 Einwohner. Am 1. Juli 1969 erhielt Dormagen nach dem Zusammenschluss der Orte Dormagen und Hackenbroich das Stadtrecht. Die heutige Stadt Dormagen entstand im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975. Zu Dormagen gehören heute die Stadtteile Broich, Delhoven, Delrath, Dormagen, Gohr, Hackenbroich, Hackhausen, Horrem, Knechtsteden, Nievenheim, Rheinfeld, St. Peter, Straberg, Stürzelberg, Ückerath und Zons.
Besonders sehenswert ist die ehemalige Zollfeste Zons mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild sowie das Kloster Knechtsteden im Südwesten Dormagens, Im Jahre 1130 erbaut, gehört die romanische Gewölbebasilika zu den eindrucksvollsten kirchlichen Gebäuden der Region. Heute bewohnen Spiritaner das Kloster. In der Klosterbasilika finden auch seit 1992 alljährlich in der zweiten Septemberhälfte die Festlichen Tage Alter Musik statt, welche über die Grenzen Dormagens hinaus bekannt sind.
Das Wappen der Stadt Dormagen enthält im oberen Teil den Jülicher Löwen und im unteren Teil das Kurkölnische Kreuz. Beide werden durch die Symbolisierung des Rheinstroms voneinander getrennt.
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22.10.2007